Auf Fabian Scherrer und Elias Lüscher ist Verlass
Einmal mehr holen die beiden Surentaler Kranzschwinger Fabian Scherrer und Elias Lüscher die Kohlen aus dem Feuer. Dank jeweils starken Leistungen gewinnen sie den Kranz am Innerschweizer Schwingfest.
Der Schwingsport bietet immer wieder Momente, die einem für immer in Erinnerung bleiben. Schon einen zweiten solchen Moment erlebte Elias Lüscher. Der 20-jährige Sennenschwinger aus Schlierbach gewann drei Wochen nach seinem sensationellen Einzug in den Stoos-Schlussgang, und dem damit verbundenen erstmaligen Gewinn eines Stoos-Kranzes, auch erstmals einen Kranz an einem Teilverbandsfest. Mit zwei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage war er, erneut aufgrund seiner starken Noten, immer noch im Kampf um die Kränze. Im sechsten Gang traf er auf Roland Bucher und liess dem Zuger keine Chance. Dank der dritten Maximalnote des Tages klassierte er sich am Ende auf Rang 7 und holte sich verdient den ersten Innerschweizer Kranz.
Nur vier Schwinger vor Scherrer
Dass Fabian Scherrer zu den besten Schwingern im breiten Innerschweizer Mittelfeld gehört, war schon länger klar. Nun fand der 24-jährige Sennenschwinger aus Uffikon auch den Weg, dies im Schlussklassement aufzuzeigen. Dank vier Siegen und zwei Gestellten reichte es ihm am Ende für den vierten Schlussrang. Nur vier Schwinger klassierten sich vor ihm, darunter auch die beiden Erstklassierten Luzerner Kollegen Marc Lustenberger und Samuel Schwyzer. Scherrer zeigte in Arth einen starken Wettkampf, wenn man bedenkt, dass er sich zuletzt auch mit der Verletzungshexe herumschlagen musste. Sein Husarenstück gelang im vierten Gang, als er den Eidgenossen aus dem Thurgau, Domenic Schneider, ohne grössere Probleme stellen konnte.
Geht die Reise weiter?
Für Fabian Scherrer und Elias Lüscher bedeutet der Innerschweizer Kranzgewinn den jeweils den vierten Kranz der Saison 2026. Damit gehört das Surentaler Duo zu den 22 Schwingern aus der Innerschweiz, die 2026 vier und mehr Kränze gewinnen konnten. Damit dürfen sich die beiden Surentaler auch noch Hoffnungen auf eine Teilnahme am Kilchberger Schwinget machen. Beim wohl exklusivsten Schwingfeste der Schweiz – nur 60 Teilnehmer und Austragung alle sechs Jahre – sind 16 Startplätze für die Innerschweizer reserviert. Um zu den Innerschweizer Teilnehmern zu gehören, müssen Scherrer und Lüscher noch weitere grosse Leistungen zeigen. Die nächste Möglichkeit bietet sich den beiden beim Rigi-Schwinget am 19. Juli.
Nichtkranzer-Duo mit guten Ansätzen
Neben den Kranzgewinnern Scherrer und Lüscher waren drei weitere Surentaler Schwinger am Innerschweizer Schwingfest in Arth im Einsatz. Dabei zeigten insbesondere die beiden Michelsämter Nichtkranzer Gianluca Muff und Matthias Hüsler einen starken Wettkampf. Der fünfte Surentaler im Teilnehmerfeld, Matthias Jund, bestritt wie alle Surentaler sechs Gänge und konnte sich zuletzt mit dem Sieg im sechsten Gang Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben sammeln.